Mono-PE, Mono-PP oder Mono-PET: Welches Monomaterial eignet sich für deine Verpackung?

Recyclingorientierte Verpackungslösungen gewinnen weiter an Bedeutung. Doch Monomaterial ist nicht gleich Monomaterial: Je nach Produkt, gewünschter Barriere, Verpackungsform, Optik und Verarbeitungsprozess kommen unterschiedliche Materialien infrage.

Mono-PE, Mono-PP und Mono-PET bringen jeweils eigene Eigenschaften mit. Entscheidend ist deshalb, das Material passend zum Produkt und zu den Anforderungen der Verpackung auszuwählen.

Du suchst eine konkrete Monomaterial-Verpackung für dein Produkt? Auf unserer Übersichtsseite zu Monomaterial-Verpackungen aus PE, PP und PET findest du unsere Folien, Beutelformen, Ausstattungsmöglichkeiten und Anwendungsbereiche.

Was unterscheidet Mono-PE, Mono-PP und Mono-PET?

Die drei Materialfamilien unterscheiden sich unter anderem hinsichtlich Flexibilität, Stabilität, Temperaturbeständigkeit, Transparenz und Haptik. Auch die benötigten Barriereeigenschaften und die Verarbeitung auf der Verpackungsmaschine spielen bei der Materialauswahl eine wichtige Rolle.

Mono-PE – flexibel und widerstandsfähig

Mono-PE ist besonders interessant, wenn eine flexible und widerstandsfähige Verpackung gefragt ist. Je nach Ausführung können die Barriereeigenschaften gezielt an das zu verpackende Produkt angepasst werden. Das Material eignet sich für unterschiedliche flexible Verpackungsformen, beispielsweise Doypacks, Standbodenbeutel, Flachbeutel oder Flowpacks. Welche Folienstruktur erforderlich ist, hängt unter anderem vom Füllgut, der gewünschten Haltbarkeit, den Barriereanforderungen und dem Verpackungsprozess ab.

Mono-PP – stabil und vielseitig

Mono-PP bietet eine gute mechanische Stabilität und eignet sich auch für Anwendungen, bei denen Temperaturbeständigkeit und definierte Siegeleigenschaften eine wichtige Rolle spielen. Neben den funktionalen Eigenschaften bietet PP verschiedene Möglichkeiten bei der Oberflächengestaltung. Dadurch eignet sich das Material beispielsweise für Doypacks und hochwertige Verkaufsverpackungen, bei denen neben dem Produktschutz auch die Optik und Haptik entscheidend sind.

Eine besondere Variante ist Mono-PP mit Paper Touch: Sie kombiniert die funktionalen Eigenschaften von PP mit einer natürlichen, papierähnlichen Oberfläche.

Mono-PET – transparent und formstabil

Mono-PET ist vor allem dann interessant, wenn eine hohe Transparenz und Formstabilität gefragt sind. Das Material ermöglicht eine klare Sicht auf das Produkt und unterstützt dadurch eine hochwertige Warenpräsentation. Damit eignet sich Mono-PET besonders für sichtorientierte Produktverpackungen, bei denen das Füllgut selbst Teil der Produktpräsentation sein soll und gleichzeitig eine stabile Verpackungsanmutung gewünscht ist.

Paper Touch: Mono-PP mit papierähnlicher Optik und Haptik

Eine Verpackung muss nicht nur funktional überzeugen. Gerade am Point of Sale beeinflussen Optik und Haptik, wie ein Produkt und eine Marke wahrgenommen werden.

Hier bietet Mono-PP mit Paper Touch eine interessante Möglichkeit. Die matte Oberfläche erzeugt eine natürliche, papierähnliche Optik und Haptik und verleiht der Verpackung einen hochwertigen Natural Look & Feel. Gleichzeitig bleibt der Materialaufbau innerhalb der PP-Materialfamilie.

Damit eignet sich Paper Touch besonders für Marken, die eine natürliche Produktpräsentation mit den funktionalen Eigenschaften einer Mono-PP-Verpackung verbinden möchten. Interessant ist die Lösung beispielsweise für Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Tierfutter und Naturprodukte.

Auch bei der Ausstattung stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Je nach Anwendung können beispielsweise Doypacks und Standbodenbeutel mit Zipper, Sichtfenster oder weiteren Ausstattungsmerkmalen umgesetzt werden. Materialstruktur, Barriere und Siegeleigenschaften werden dabei passend zum Produkt und zum späteren Verpackungsprozess ausgewählt.

Welches Monomaterial passt zu welchem Produkt?

Die Wahl des geeigneten Monomaterials hängt immer von den konkreten Anforderungen des Füllguts ab.

Bei Lebensmitteln und Tierfutter können beispielsweise Barriere, Produktschutz, Haltbarkeit und sichere Siegeleigenschaften entscheidend sein. Bei Nahrungsergänzungsmitteln und Naturprodukten spielen häufig zusätzlich Optik und Haptik eine wichtige Rolle – hier kann beispielsweise Mono-PP Paper Touch interessant sein.

Bei Kosmetik- und Non-Food-Produkten können dagegen Anforderungen wie Stabilität, Transparenz, Produktschutz oder eine besonders hochwertige Präsentation stärker im Vordergrund stehen.

Deshalb lässt sich nicht pauschal sagen, dass PE, PP oder PET grundsätzlich das bessere Monomaterial ist. Die passende Lösung ergibt sich aus Produkt, Verpackungsform, Barriereanforderungen, gewünschter Optik und Verarbeitung.

Warum Material und Verpackungsmaschine zusammenpassen müssen

Unter dem Dach des Home of Packaging bündeln wir dafür die Kompetenzen zweier spezialisierter Hersteller: Die tbs-pack GmbH entwickelt und produziert individuelle Verpackungsmaterialien sowie Castelli® Folien und Beutel.

Die alpha-pack GmbH entwickelt und liefert die passenden Verpackungsmaschinen sowie Wiege- und Abfüllsysteme. Dadurch betrachten wir Material und Verpackungstechnik nicht getrennt, sondern als Gesamtlösung. Falls für eine Materialumstellung technische Anpassungen erforderlich sind, prüfen wir gemeinsam die Verarbeitbarkeit auf bestehenden Anlagen und unterstützen bei Bedarf durch Materialtests sowie die Optimierung von Siegeleigenschaften oder Maschinenparametern.

Unser Ziel ist es nicht, eine Verpackung pauschal als „PPWR-konform“ zu bewerten. Stattdessen unterstützen wir Unternehmen dabei, fundiert zu beurteilen, welche Verpackungslösung für ihr Produkt geeignet ist und wie sich bestehende Standbodenbeutel und Doypacks zukunftsorientiert weiterentwickeln lassen. Dabei stehen unsere Materialkompetenz der tbs-pack GmbH, unsere Maschinenkompetenz der alpha-pack GmbH sowie eine individuelle Verpackungsberatung im Mittelpunkt.

Du möchtest wissen, ob dein Beutel durch eine Monomaterial-Lösung ersetzt werden kann?

Die Anforderungen an Verpackungen verändern sich. Mit der europäischen Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) rückt die Recyclingfähigkeit von Verpackungen immer stärker in den Fokus. Viele Unternehmen fragen sich deshalb, ob ihre bestehenden Standbodenbeutel oder Doypacks auch künftig den steigenden Anforderungen gerecht werden können. Gleichzeitig muss die Verpackung das leisten, was sie schon heute zuverlässig erfüllt: Sie muss das Produkt schützen, die Haltbarkeit gewährleisten und sich sicher auf der vorhandenen Verpackungsanlage verarbeiten lassen.

Hier setzt unser kostenfreier Beutel-Check für Standbodenbeutel und Doypacks an. Wir analysieren bestehende Verpackungslösungen ganzheitlich und bewerten, welche Optimierungsmöglichkeiten für das jeweilige Produkt bestehen. Denn ob eine Verpackung für eine Umstellung geeignet ist, hängt immer vom jeweiligen Produkt und den Anforderungen des gesamten Verpackungsprozesses ab. Eine recyclingorientierte Materialstruktur allein reicht nicht aus. Ebenso wichtig sind die notwendigen Barriereeigenschaften, die Lebensmittelsicherheit, die Haltbarkeit, die Stabilität des Beutels sowie eine zuverlässige Verarbeitung auf der vorhandenen Verpackungsanlage.

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Bitte teile uns kurz mit, welche Verpackung du aktuell einsetzt und welche Anforderungen dein Produkt hat. Nach Eingang deiner Anfrage meldet sich ein Verpackungsexperte persönlich bei dir.

Hinweis: Für eine fundierte Bewertung benötigen wir nach deiner Anfrage ein Muster deiner aktuell eingesetzten Verpackung. Wir melden uns persönlich bei dir und besprechen die nächsten Schritte. Die Analyse ist für dich kostenfrei und unverbindlich.
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