PPWR-Verpackungsverordnung: Was Unternehmen jetzt wissen und umsetzen müssen

Als Hersteller von Verpackungen halten wir uns nicht nur selbst konsequent an die neuen Vorgaben der PPWR, sondern unterstützen auch unsere Kunden aktiv dabei, ihre Verpackungen frühzeitig konform, recyclingfähig und zukunftssicher zu gestalten.

Die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR – Packaging and Packaging Waste Regulation) bringt tiefgreifende Veränderungen für Hersteller, Markeninhaber und Inverkehrbringer von Verpackungen mit sich. Ziel der Verordnung ist es, Verpackungsabfälle europaweit zu reduzieren, Recyclingquoten zu erhöhen und die Kreislaufwirtschaft nachhaltig zu stärken.

Damit wird die PPWR zu einem zentralen Thema für Unternehmen, die Verpackungen in Deutschland und der EU einsetzen. Besonders betroffen sind flexible Kunststoffverpackungen, Beutelstrukturen, Sleeves und Verbundmaterialien.

EU-Verpackungsverordnung (PPWR): Neue Anforderungen an Recyclingfähigkeit und Materialeinsatz

Die PPWR ersetzt die bisherige Verpackungsrichtlinie und gilt künftig unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten. Damit werden nationale Sonderregelungen zunehmend vereinheitlicht.

Im Fokus stehen unter anderem:

  • Verbindliche Bewertung der Recyclingfähigkeit
  • Vorgaben zu Mindest-Rezyklatanteilen (PCR)
  • Verpackungsminimierung und Materialeffizienz
  • Erweiterte Kennzeichnungspflichten
  • Harmonisierung der EU-Regeln

Unternehmen müssen ihre bestehenden Verpackungslösungen daher frühzeitig überprüfen – sowohl hinsichtlich Materialstruktur als auch in Bezug auf Sortier- und Recyclingprozesse.

PPWR-konforme Verpackungen: Monomaterial-Lösungen gewinnen an Bedeutung

Ein zentraler Punkt der PPWR ist die stärkere Regulierung schwer trennbarer Mehrschichtverbunde. Besonders bei flexiblen Verpackungen rücken deshalb Monomaterial-Beutel aus PE oder PP, recyclingoptimierte Flowpacks sowie Schlauchbeutel mit verbesserter Sortierfähigkeit in den Fokus.

Auch bei Sleeves spielt die Materialwahl eine entscheidende Rolle. C-PET Sleeves oder perforierte Lösungen können Recyclingprozesse gezielt unterstützen und Design-for-Recycling-Konzepte ermöglichen.

Die Umstellung auf PPWR-konforme Verpackungen bedeutet jedoch nicht nur Materialwechsel, sondern eine ganzheitliche Betrachtung von:

  • Produktschutz
  • Maschinenkompatibilität
  • Wirtschaftlichkeit
  • Markenwirkung

Verpackungsgesetz und PPWR: Was sich für deutsche Unternehmen ändert

Für Unternehmen in Deutschland ist die PPWR eng mit dem bestehenden Verpackungsgesetz verknüpft. Während das nationale Verpackungsgesetz weiterhin Melde- und Systempflichten regelt, definiert die PPWR künftig detaillierte technische Anforderungen an Verpackungsgestaltung und Recyclingfähigkeit.

Das bedeutet:
Verpackungen müssen sowohl nationalen Pflichten als auch den neuen EU-Vorgaben entsprechen. Eine strategische Prüfung bestehender Verpackungslösungen reduziert Risiken und schafft Planungssicherheit.

Frühzeitig handeln: Verpackungen jetzt strategisch prüfen

Die PPWR ist keine kurzfristige Entwicklung, sondern Teil einer langfristigen Transformation des europäischen Verpackungsmarktes. Unternehmen, die ihre Verpackungen bereits jetzt analysieren und optimieren, können Anpassungen strukturiert und wirtschaftlich sinnvoll umsetzen.

Wir unterstützen bei der Bewertung von:

  • Materialstrukturen
  • Rezyklatoptionen
  • Recyclingfähigkeit
  • Format- und Konstruktionseffizienz
  • Maschinenkompatibilität

Mehr zur PPWR und verordnungskonformen Verpackungslösungen

Auf unserer ausführlichen Informationsseite zur PPWR-Verpackungsverordnung findest du alle Hintergründe, Anforderungen und konkrete Lösungsansätze für Beutel, Flowpacks, Schlauchbeutel und Sleeves:

Hier erfährst du mehr: PPWR und unsere Verpackungslösungen

Kontaktiere uns gerne für eine persönliche Beratung und sichere dir frühzeitig Klarheit über deine Verpackungsstrategie. Schicke uns eine Email an: info_at_tbs-pack.de

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